Die Potsdam Royals feiern ihren 1. Heimerfolg in der GFL dank einer geschlossenen Teamleistung mit 50:21 gegen die Kiel Baltic Hurricanes.

Das die Potsdamer eine Menge Punkte produzieren können sollte mittlerweile in der GFL kein Geheimnis mehr sein. Mit 50 erzielten Punkten hat man gegen Kiel den Saisonschnitt von 38 Punkten pro Spiel nochmals locker überboten.

Austin Gahafer bediente Nielsen über 32 Yards

Was dann die Defense zusätzlich gezeigt hat war sehr stark und einem Playoff-Anwärter würdig. Von Head Coach und Defensive Coordinator Michael Vogt hervorragend gecoacht und mit einer Systemumstellung ausgestattet, hat man es geschafft das Laufspiel der Kieler zu kontrollieren.

Das 1. Viertel war gleich voller Highlights. QB Austin Gahafer bediente Nielsen über 32 Yards zum 6:0, der PAT wurde geblockt. Die Kieler konnten antworten und QB Lenorris Footman warf 55 Yards auf Lukas Rehder zur Führung. Im Gegenzug zeigte Gahafer, dass auch er jederzeit in der Lage ist eine Bombe rauszuhauen und warf 51 Yards auf Max Zimmermann. Die anschließende 2-Point-Conversion missglückte aber die Royals lagen mit 12:7 wieder in Front. Dann kam das erste Big Play der Defense, Kadel King forcierte den Fumble und Matt Eva konnte ihn erobern. Mit der guten Ausgangsposition in der gegnerischen Hälfte fand Gahafer Daniel Vöhringer, der seinen Gegenspieler ins Leere laufen ließ und auf 19:7 mit erfolgreichen PAT durch Felber erhöhte.

Im 2. Viertel sorgten erneut Gahafer und Vöhringer nach einem 9 Yard Pass für den nächsten Touchdown der Royals, bevor Jean-Claude Cerezo mit einem Catch Kiel auf 26:14 heranbrachte.

Das 3. Viertel eröffneten die Hurricanes mit einem Touchdown. Footman fand Diego Sanchez über 31 Yards zum 26:21 Anschluss. Unbeirrt machte die Royals Offense weiter. Austin Gahfer legte noch 2 weitere Touchdowns auf. Erst fand er Nielsen und dann noch Stiegemann. Durch den jeweils erfolgreichen Pat von Felber lag Potsdam mit 40:21 in Führung. Auch der Defense gelang jetzt der endgültige Zugriff, Phillip Ruffin fing eine Interception und Jefferson Davis konnte einen Fumble erobern. Kiel fand jetzt keine Mittel mehr, um das Spiel nochmal eng zu gestalten.

David Saul lief im 4. Viertel zum einzigen Rushing Touchdown im Spiel und setzte damit fast den Schlusspunkt, wenn da nicht Patrick Felber gewesen wäre. Dieser sorgte für das letzte Highlight am Samstag und knallte den Football aus 40 Yards zwischen die Goal Posts und zum verdienten Endstand von 50:21.

Mit dem wichtigen Sieg konnten sich die Royals auf den 5. Platz verbessern und bleiben auf Tuchfühlung an den Playoff-Plätzen. Am Sonntag den 01.07.18 geht die Reise für die Potsdamer nach Braunschweig zum übermächtigen Gegner, den New Yorker Lions.

Viertelergebnisse: 19:7 / 7:7 / 14:7 / 10:0

Alle Royals Punkte: Frederik Myrup Nielsen (12), Daniel Vöhringer (12), Patrick Felber (8), David Saul (6), Max Zimmermann (6), Enrico Stiegemann (6)

#Royals2018

Text: Sebastian Brandt